Pferde reagieren immer direkt & wertfrei
In der pferdegestützten Therapie werden unbewusste Muster sichtbar, die im Alltag oft verborgen bleiben.
WeMove | Gesundheitspsychologie & Pferdegestützte Therapie
Laura Östermann MSc.
Unter Holzenberg 1
71364 Winnenden
Warum Pferde?
Pferde sind hochsensible Herdentiere. Sie reagieren direkt auf Gedanken, Gefühle und Verhalten, welche wir unbewusst über unsere Körpersprache ausdrücken.
Das Therapiepferd vermittelt durch sein Auftreten die Handlungs- und Verhaltensmuster und macht uns auf unsere blinden Flecken aufmerksam.
Dadurch entscheiden wir bewusster und entsprechend unserer inneren Haltung, was sich richtig und gut anfühlt.
Die Essenz unserer Arbeit
Die pferdegestützte Therapie basiert auf (gesundheits-) psychologisch fundierten Methoden
Dabei handelt es sich um einen praxisnahen und zugleich wissenschaftlich fundierten Ansatz der Psychologie, dessen Ziel die Erhaltung und Förderung von psychischer und körperlicher Gesundheit ist.
Man erforscht alle individuellen, sozialen aber auch gesellschaftlichen Einflüsse, zeichnet so ein Gesamtbild der körperlichen und geistigen Gesundheit und deren Wechselwirkung. Hat sich diese Essenz herauskristallisiert, kann ein Psychologe helfen das Problem mit praktischen Umsetzungen langfristig zu lösen.
In der gesundheitspsychologischen Therapie geht es darum, Ressourcen zu finden, die das psychische & körperliche Wohlbefinden steigern.
mögliche Herangehensweisen
Trauma lösen mit Pferden
Pferde reagieren feinfühlig und ehrlich auf innere Zustände. In der pferdegestützten Arbeit entsteht ein sicherer Raum, in dem traumatische Erfahrungen ohne Worte wahrgenommen, reguliert und neu eingeordnet werden können. Durch Beziehung, Bewegung und Achtsamkeit werden Selbstwahrnehmung, Vertrauen und Stabilität gestärkt. In deinem Tempo – mit dem Pferd als Co-Regulator.
Horse Boy-Methode
Unsere “Horse Boy“ Methode ist ideal für die Pferdetherapie mit Kindern. Entwickelt wurde sie für die Behandlung von neuropsychiatrischen Störungen. Die Kinder bekommen eine evidenz-basierte Methodik an die Hand, die ihnen hilft non-verbal mit dem Pferd in Verbindung zu treten.
Akzeptanz und Commitment Therapie
Die ACT zeigt einen authentischen Einblick in die Muster, die in persönlichen Beziehungen entstanden sind. Denn nur, wenn wir wissen, wie sich diese bewusst und unterbewusst durch die eigenen Gedanken, Verhaltensmuster und Glaubenssätze entwickelt haben, können wir sie auch verändern. Wichtig ist dabei vor allem das Erleben und Tun.
Der Ablauf unserer Arbeit
So läuft die Pferdegestützte Therapie ab
1. Kostenfreies Kennenlernen
Nach deiner Kontaktaufnahme treffen wir uns zu einem unverbindlichen Kennenlernen am Hof.
2. Anamnesegespräch
Fühlst du dich in diesem Therapiesetting wohl, klären wir in einem darauf folgenden ausführlichen Anamnesegespräch gemeinsam die Ziele, Bedürfnisse und Ressourcen.
3. Individuelle Sitzungen
Darauf aufbauend entsteht ein individueller Ablauf, der psychologische Methoden mit der Arbeit am Pferd verbindet. Die Einheiten sind praxisnah, erlebnisorientiert und auf nachhaltige Veränderung ausgerichtet – angepasst an dein eigenes Tempo.
Brauche ich Vorkenntnisse mit Pferden?
Vorkenntnisse über Pferde oder Reiterfahrung sind nicht nötig. Die Sitzungen bauen wir immer auf deiner individuellen Situation auf, wobei die Pferde ein interaktives Hilfsmittel sind, ein Katalysator von dem, was sich aus der Interaktion zeigt. Dabei ist Erfahrung nicht nötig.
In welchem Setting finden die Einheiten statt?
Die Sitzungen starten immer mit einem kurzen Check-In in unserem gemütlichen Bauwagen. Dabei nehmen wir uns Zeit, dein aktuell wichtigstes Thema heraus zu arbeiten. Mit dieser Erkenntnis gehen wir im Anschluss zu den Pferden, wo wir immer mit einer erlebnisorientierten Bewegungsaufgabe starten. Zum Schluss reflektieren wir noch in Ruhe die Sitzung ohne Anwesenheit der Pferden, sodass du die Transferleistungen auch gut verinnerlichen kannst.
Was soll ich zum Erstgespräch mitbringen?
Feste geschlossene Schuhe sind im Sommer wie Winter bei Pferden unverzichtbar (von Gummistiefeln wird abgeraten). Ebenso empfehlen wir Kleider, die auch dreckig werden dürfen. Falls es Berichte von vorherigen Behandlungen gibt, ist es ratsam, diese entweder vorher per E-mail zu schicken oder direkt zum Anamnesegespräch mit zu bringen.
Wie viele Sitzungen brauche ich insgesamt?
Veränderung darf ruhig raumgreifender geplant werden. Im Durchschnitt (abhängig von Störungsbild und Diagnose) braucht es ungefähr 8-15 Sitzungen, wobei diese meist verteilt auf ein Jahr stattfinden. Ziel ist es, dass die Gespräche im Verlauf immer weiter auseinander liegen können. Nach 3 und 6 Monaten findet außerdem ein Check-In als Rückfallprofilaxe statt. Die Frequenz in der intensiven Phase beträgt je eine Sitzung alle 2 Wochen. Die Sitzungsdauer ist dabei ebenfalls abhängig vom Alter und der Konzentrationsmöglichkeit (ca. 1-2h).
Häufige Fragen
Mach den ersten schritt
Die Effektivität einer Therapie steht und fällt mit der Beziehung zu deiner Therapeutin. Darum bieten wir ein kostenfreies Kennenlernen an.
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